Bienenfreundlicheres Lentföhrden

Baumpflanzarbeiten



…und schon wieder buddelten Leute auf öffentlichen Grünflächen rum…



Aber auch diesmal zum guten Zweck:

Der Einmündungsbereich Schulstraße/Kreuzweg stellte sich bislang als Grünfläche mit Pflanzkübel, einer Wildbirne (Pyrus pyraster, Baum des Jahres 1998) und einem Apfelbaum, der leider krebskrank ist, dar.

Baumpflanzung
Auch der Bürgermeister musste “ran”…

Die Gemeinde hat mit Unterstützung von Nicola Wiese drei Bäume “alter Art” gepflanzt, um die Fläche zu verschönern und Nahrungsstellen für Insekten und Bienen zu liefern. Hierbei handelt es sich um zwei Holz- oder Wildapfel (Malus sylvestris, Baum des Jahres 2013) und eine Vogelkirsche (Prunus avium, Baum des Jahres 2010). Alle Bäume werden noch mit Ihren Namen beschildert.

Ein weiterer Baum wird von einem Mitbürger gespendet werden, der als Auflage der Unteren Naturschutzbehörde hat, Bäume im Gemeindegebiet zu pflanzen.

Die Wildbirne soll durch Pflegeschnitte erhalten werden, der Apfelbaum ist nicht zu retten und wird bald entfernt.

Die Gemeinde Lentföhrden hat vor, schrittweise weitere Flächen naturnah zu gestalten und der Insektenwelt eine bessere Lebensgrundlage zu verschaffen. Gleichzeitig wird unser Dorf dadurch farbiger und gewinnt einen Teil des alten Ortsbildes zurück.

Tag der offenen Tür bei der Freiwilligen Feuerwehr Lentföhrden

Für Schnellentschlossene: Am nächsten Sonntag, 28.04.2019, findet von 12 – 15 Uhr ein Tag der offenen Tür bei der Freiwilligen Feuerwehr Lentföhrden in der Schulstrasse 16 statt.

Gestärkt mit Kaffee und Kuchen kann man das Gerätehaus und natürlich die Fahrzeuge anschauen, begehen, anfassen, Fragen stellen (und natürlich auch die Antworten dazu bekommen).

Groß und klein sind willkommen!

Vandalen im Dorf !?

Samstagmorgen in der Schmalfelder Straße:

Illegales Abladen von Gartenabfällen?
Verwüsten von Grünflächen?

Es muss erst hässlich sein, bevor es schön werden kann!

(aus einer Baumarkt-Werbung)

Nein, das waren keine bösen Menschen, die am letzten Samstagmorgen in der Schmalfelder Straße einen Teil der Grünflächen in Wüstland verwandelt haben… Eine Gruppe rühriger Lentföhrdener Bürger haben die von der Gemeinde zur Verfügung gestellten Bereiche umgepflügt, von Moos und Gras befreit und den Boden so vorbereitet zur Saataufnahme, denn…

Ausschnitt aus dem Hinweisschild "Lentföhrden blüht auf"

Alle Helfer (aufs Gruppenbild wird aus datenschutzrechtlichen Gründen verzichtet) waren fleißig dabei, zur Stärkung gab es Kaffee/Kaltgetränke und selbstgemachte Sauerkrautsuppe. Jetzt warten wir alle ganz gespannt darauf, wann das Aprilwetter zum Frühling wird und die Sonne die neuen Blumenwiesen erblühen lässt!

Ausschnitt aus dem Hinweisschild "Lentföhrden blüht auf"

Kommt mal vorbei zum Anschauen: Schmalfelder Strasse, Ecke An’n Tiebarg bzw. Ecke Weddelbrooker Strasse.

Auswertung der Geschwindigkeitsmessungen in der Schulstraße im Bereich der Schule

Gemessen wurde im Zeitraum November 2016 bis Anfang April 2017.
Die Besonderheit an der Schulstraße im Bereich der Schule ist das zeitgesteuerte Tempolimit: Von 06-20 Uhr sind nur 30km/h erlaubt, von 20-06 Uhr hingegen 50km/h.

Interessante Erkenntnis aus den Daten: Neben den wie immer vorhandenen Ausreißern, die ortsinnere Straßen als Rennstrecke verstehen, liegt die Durchschnittsgeschwindigkeit tagsüber sehr nah an der Durchschnittsgeschwindigkeit abends. Mit dem Resultat, dass tagsüber satte 88%(!) der Verkehrsteilnehmer zu schnell sind, abends “nur” 38%.

Der verkehrserzieherische Effekt der Anlage ist aber in beiden Messzyklen wieder sichtbar: Eine Reduzierung der Austritts- zur Eintrittsgeschwindigkeit um 15% (tagsüber) bzw. 10% (abends).

Nur noch mal so zur Erinnerung:
Der Anhalteweg (also die Summe aus Reaktionsweg und Bremsweg) bei 30 km/h auf trockenem Asphalt beträgt im Schnitt 13m. Bei 50 km/ sind es schon 26m, der Reaktionsweg beträgt hierbei 13m.
D.h. macht man eine Vollbremsung kommt der 30-Fahrer nach 13m zum Stehen, der 50-Fahrer hat an dieser Stelle immer noch 50 km/h drauf!

Geschwindigkeitsmessungen im Karkweg

Die neue Geschwindigkeitsauswertung der Wählergemeinschaft (WGL) ist da:
Gemessen wurde bislang ja nur im Karkweg (demnächst auch Schulstraße und an anderen Orten). Um Verzerrungen zu minimieren haben wir jetzt alle gemessenen Geschwindigkeiten unter 21 km/h rausgenommen.

Fazit bislang: Es wird im Karkweg immer noch viel zu schnell gefahren!

Aber: Seit dem Setzen der Betonringe hat sich die durchschnittliche Geschwindigkeit bei Verlassen des Meßbereichs um fast 10% reduziert (siehe Grafik)!
Damit ist neben dem Effekt der Warntafel (Reduzierung der Geschwindigkeit im Meßbereich zwischen 10 und 13%) auch der gewünschte psychologische Effekt der Betonringe eingetreten!

Trotzdem: 36 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit sind immer noch 20% zu viel. Oder, bezogen auf ein durchschnittliches Auto mit einem durchschnittlich reagierendem Fahrer, immer noch 4(!) m Anhalteweg zu viel bei einer Gefahrenbremsung.

 

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